Am 16. Mai wurden die Gewinner des Deutschen Lichtdesign-Preises 2019 bekannt gegeben. Johannes Dinnebier erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

Als Johannes und Lisa Dinnebier 1956 unser Unternehmen gründeten, war das Berufsbild des Lichtplaners so gut wie unbekannt. Licht hatte in erster Linie hell zu sein und musste zweitens repräsentieren. Dachte man Mitte der 50er Jahre an gutes Licht, meinte man meist einen Kronleuchter. Unser junges Unternehmen hatte da ganz andere Vorstellungen. Für sie war Licht in erster Linie ein Gestaltungsmittel in der Architektur. Und erst dann eine Frage von Watt und Volt. Dieser Tradition, Licht als Gestaltungsmittel in der Architektur einzusetzen, fühlen wir uns bis heute verpflichtet. Dass die Räume anschließend hell werden, ist sozusagen ein Nebeneffekt.

 

© Fotos: Bettina Theisinger / Der Deutsche Lichtdesign-Preis